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2008 fand der zur Tradition gewordene Hapkido JingJungKwan-Lehrgang unter der Leitung von Tschon-Kwan-Tscha-Nim Lee, Chang-Soo (aus Korea)
bereits Ende September statt. GM Lee kam in Begleitung von Großmeister Choi, Kil-Bong (aus Kassel) und Meister Kim (aus Korea).
Leider fielen einige bereits angemeldete Teilnehmer kurzfristig krankheitsbedingt aus, trotzdem fanden wieder einige Hapkidoins nach Luftenberg in Oberösterreich.
Darunter waren auch zwei 'Gast'-Hapkidoins aus anderen Vereinen die am JingJungKwan-Stil und einem koreanischen Lehrgang interessiert waren.
Am ersten Tag übernahm zunächst Meister Kim das bekannt intensive koreanische 'Aufwärmen'.
Danach begann das Training der Basis-Schlag- und Beintechniken und anschließend wurden dann zahlreiche Kombination geübt, bis die erlösende Trinkpause angekündigt wurde.
Zur Erholung ging es mit Fallschule weiter.
Das folgende Techniktraining unter Anleitung und Aufsicht der Großmeister fand in Gruppen getrennt nach 'Schwarzgürtel' und 'Schüler' statt und war von regelmäßigen Aufforderungen zu intensiverem Kihap und „bali-bali-bali“-Rufen (schneller, schneller, schneller) begleitet.
Im Anschluss an die letzte Einheit am Samstag, genossen wir ein köstliches koreanische Abendessen aus der Küche der Familie Lainer, es gab Bulgogi mit Kimchi und Reis.
Der restliche Abend in der Turnhalle verlief ruhig bei Tratsch, Fotos schauen, Lernen und Kartenspielen.
Nach einem improvisierten Frühstück ging es Sonntag, nachdem das Gruppenphoto (endlich) geschossen worden waren, noch dynamischer los als am Vortag.
In den Lehrgangseinheiten wurden die Inhalte vom Vortag wiederholt und durch weitere Techniken ergänzt.
Wer dann ungefähr zu Mittag nach einer kurzen Pause gedacht hatte, die letzte Trainingseinheit würde etwas entspannter ausfallen, lag weit daneben.
Auf die Lockerungsübungen folgten zunächst 'Pumpingtests' sowie weitere Beintechniken, bis letztendlich Kombinationen an den Pratzen das schweißtreibende Finale bildeten.
Nach der freundlichen Verabschiedung von unseren Großmeistern, trafen sich einige Teilnehmer noch im Wirtshaus 'Marktstube', wo wir trotz Verspätung noch ein gutes Mittagessen bekamen.
So musste niemand mit leerem Magen nach Hause fahren.
Text: Niko
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